Klima- und Umweltschutz

1. Klimaneutralität bis 2035!

Um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern, brauchen wir Klimaneutralität bis 2035. Darum fordern wir eine baurechtliche Weisungsbefugnis für den Klimaschutzmanager sowie ein Büro, das ihn bei seiner Arbeit unterstützt. Lasst uns Schottergärten abschaffen und Bushaltestellen begrünen. Außerdem sollen städtische Betriebe ihr Angebot veganer Speisen ausbauen und zukünftig auf Einwegplastik verzichten. Dabei soll unter anderem ein Pfandbechersystem zum Einsatz kommen.


Energie

2. Ökostrom? Ja bitte!

Die Energiewende ist kein Selbstläufer. Deshalb brauchen wir Solaranlagen auf allen Neubauten. Außerdem sollen die Stadtwerke in Zukunft nur noch Strom aus erneuerbaren Energien anbieten. Diesen Strom wollen wir anschließend auch für Elektroautos nutzbar machen. Nach dem Vorbild eines Londoner Modellprojekts sollen Straßenlaternen zu Ladestationen ausgebaut werden. Gleichzeitig könnte der nächtliche Stromverbrauch durch den Einbau von Bewegungssensoren gesenkt werden.


Mobilität

3. Damit das Rad zum Zug kommt!

Wir haben genug von Motorenlärm und schlechter Atemluft. Eine Verkehrsberuhigung tut nicht nur der Umwelt, sondern auch den Menschen gut. Darum fordern wir Tempo 30 im gesamten Stadtgebiet. Den ÖPNV wollen wir durch eine erhöhte Taktung attraktiver machen. Außerdem brauchen wir eine Umstellung der Flotte auf Elektroantriebe. Besondere Aufmerksamkeit verdient natürlich auch der Radverkehr: Mit einem konsequenten Radwegeausbau kann die Verkehrswende gelingen!


Digitalisierung

4. Öffentliches WLAN – jetzt!

Ob Homeoffice oder Homeschooling: Das letzte Jahr hat uns schonungslos gezeigt, welchen Nachholbedarf wir in der Digitalisierung haben. Deshalb müssen wir den Breitbandausbau bezuschussen und Neubauten mit entsprechenden Anschlüssen ausstatten. Um euch lästige Behördengänge zu ersparen, soll es eine digitale Stadtverwaltung geben. Außerdem setzen wir uns für ein öffentliches WLAN ein. Im Bürgerpark, der Burg Hayn und den Innenstadtbereichen wollen wir damit anfangen.


Stadtentwicklung

5. Bezahlbares Dreieich für alle!

Wir wollen bezahlbaren Wohnraum für alle. Dafür muss die Stadt von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen – nicht nur, um geförderten Wohnraum zu erhalten, sondern auch, um den Bestand in Zukunft zu erweitern. Neuen Baugebieten erteilen wir eine klare Absage. Stattdessen setzen wir auf vertikale Nachverdichtung. Durch innovative Geschäftsmodelle können wir auch die Innenstadtverödung stoppen. Wir wollen eine Stadt mit Pop-Up-Stores, Unverpacktläden und Eventgastronomie!


Demokratieförderung

6. Menschenrechte statt rechte Menschen!

Rechtsextremismus ist nicht erst seit den Anschlägen von Halle und Hanau ein Problem, doch es braucht ein breites gesellschaftliches Bündnis, um Faschist*innen die Stirn zu bieten. Deshalb fordern wir ein parteiübergreifendes Bekenntnis zum Antifaschismus. Außerdem wollen wir die politische Mitbestimmung in Dreieich erleichtern. Zu Bürger*innenversammlungen müssen alle relevanten Gruppen eingeladen werden. Ob Jugendliche, Migrant*innen oder Senior*innen: Ihr habt alle was zu sagen!


Integration

7. Dreieich zum Sicheren Hafen!

Menschen auf der Flucht brauchen einen Ort zum Ankommen. Darum wollen wir uns dem Bündnis Sicherer Häfen anschließen. Außerdem wollen wir Zugewanderten die kostenlose Teilnahme an Sprachkursen ermöglichen. Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit brauchen auch eine starke Stimme in der Politik. Zuständig dafür ist der Ausländerbeirat, der seit Jahren hervorragende Arbeit leistet. Den Ausländerbeirat durch eine Integrationskommission zu ersetzen, kommt für uns nicht in Frage.


Soziales

8. Her mit dem guten Leben!

Wir wollen eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine beitragsfreie Kinderbetreuung soll Eltern dabei zukünftig entlasten. Aber auch die Freizeitgestaltung ist nicht immer einfach. Eine Mitgliedschaft im Sportverein kann zum Beispiel teuer sein. Deshalb sollten städtische Sportanlagen auch Freizeitsportler*innen zur Verfügung stehen. Wichtig ist uns auch die Inklusion von Menschen mit Behinderung. Dazu bedarf es nicht nur barrierefreier Räume, sondern auch barrierefreier Kommunikation!


Queerfeminismus

9. Frauen* die Hälfte der Macht!

Der Kampf für Geschlechtergerechtigkeit ist eine echte Erfolgsgeschichte – aber auch noch lange nicht am Ende. Deshalb müssen wir die Rechte des Frauenbüros stärken. Zusätzlich wollen wir mit One Billion Rising auf Gewalt an Frauen* aufmerksam machen. Sprache spielt dabei eine wichtige Rolle. Darum legen wir Wert auf geschlechtergerechte Sprache in städtischen Veröffentlichungen. Außerdem wollen wir endlich eine paritätische Gremienbesetzung. Wir fordern: die Hälfte der Macht den Frauen*!


Jugend

10. Freiräume für Jugendliche schaffen!

In unserer alternden Gesellschaft finden Jugendliche kaum Gehör. Dabei ist die Mitbestimmung junger Menschen fundamental wichtig. Das Jugendparlament bietet dazu eine großartige Möglichkeit, doch leider fehlt es dem Gremium an Gestaltungsspielraum. Deshalb unterstützen wir das Jugendparlament in seiner Forderung nach einem Antragsrecht. Außerdem fehlt es Jugendlichen immer noch an Freiräumen. Mit einem Vereinsheim für YouGen e.V. könnte ein solcher Raum geschaffen werden.