Die deutsche Geschichte hat uns gelehrt, wohin Diskriminierung führen kann. Denn die Diskriminierten des Nationalsozialismus wurden nicht nur verfolgt, sondern verhaftet und grausam ermordet. Der Blick in unsere Geschichte zeigt uns, dass es auch heute weiterhin von hoher Relevanz ist, sich gegen Diskriminierung jeglicher Art einzusetzen und von der eigenen Stimme Gebrauch zu machen, damit sich die Gräueltaten von damals niemals wiederholen. Die heutige politische Lage ist geprägt von Polemik und einer Verrohung der politischen Sprache. Wenn im Bundestag abwertende Worte wie „Messermänner und Kopftuchmädchen“ fallen, oder antisemitische Straftaten steigen, ist es an uns, umso lauter „nie wieder“ zu entgegnen, uns für Menschenrechte einzusetzen und unsere freiheitlich demokratische Grundordnung zu verteidigen. Wir bekennen uns ganz klar dazu, dass alle Minderheiten, unabhängig von Geschlecht, religiöser Zugehörigkeit oder Herkunft, zu unserer Gesellschaft gehören und frei von Diskriminierung leben können. Diskriminierung und Hass haben in einer Demokratie keinen Platz!