Die Frauen*bewegungen der Vergangenheit haben Frauen* ihre Rechte erkämpft und waren in der Lage viel zu bewegen. Doch auch im 21. Jahrhundert sieht sich unsere Gesellschaft mit stetigen Problemen konfrontiert. Frauen* bekommen weniger Lohn für gleiche Arbeit, die Frauen*anteile in Parlamenten sind teils sogar rückläufig, es gibt Lücken in Bildungsstand und Gesundheit. Währenddessen wachsen die Ansprüche an Frauen*, ohne dass sich die Rollenbilder der Gesellschaft nachhaltig verändern. Wenn der Prozess der Gleichberechtigung in diesem Tempo voran geht, ist die Gleichstellung von Mann und Frau* nach Schätzungen des Weltwirtschaftsforums erst 2220 erreicht. Diese Zahlen sind absolut inakzeptabel. Wir müssen die Frauen*bewegung vorantreiben und uns gegen Stereotypisierung und aktive Benachteiligung wehren. Wenn wir uns modernen Feminismus ansehen, sehen wir legitime und wichtige Forderungen und wir sehen eine Bewegung, die alle willkommen heißt, eine Bewegung, die sich auch antirassistischer und queerer Themen annimmt. Dieser Bewegung schließen wir uns guten Mutes an, mit dem Ziel Frauen* zu bestärken!