Der Klimawandel ist eine ernstzunehmende Bedrohung für das Leben auf unserem Planeten. Schon heute sorgt der weltweite Temperaturanstieg für Ernteausfälle, Waldsterben und Wüstenbildung. Doch während die einen unter Wasserknappheit leiden, führt der Anstieg des Meeresspiegels andernorts zu Überschwemmungen.
Infolge dieser klimabedingten Katastrophen sind jährlich etwa 20 Millionen Menschen auf der Flucht. Je nach dem Geschlecht wirkt sich der Klimawandel jedoch unterschiedlich aus. Extremwetterereignisse sind zum Beispiel tödlicher für Frauen* als für Männer. Grund dafür ist ihre sozioökonomische Benachteiligung.
Bestehende Ungerechtigkeiten werden durch den Klimawandel also noch verstärkt. Dennoch schreitet die Ausbeutung der Natur unter dem Wachstumsimperativ der Wirtschaft weiter voran. Konsequenter Klimaschutz erfordert daher nicht zuletzt die Überwindung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung.
‎Die Folgen eines ungebremsten Treibhausgasausstoßes sind jedenfalls bekannt. Steigt die globale Durchschnittstemperatur um mehr als 1,5 Grad Celsius, könnten Rückkopplungs- und Kaskadeneffekte den Klimawandel unaufhaltsam machen. Um das zu verhindern, haben wir nur eine Chance: Klimaneutralität bis 2035! ‎